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Nach dem Faschingsumzug ging es für uns gleich weiter. Gleich? Naja, nicht ganz. Es war geplant, direkt in die Autos zu springen und Richtung Aschfeld zu fahren – aber wie üblich klappte das nicht.
Natürlich hat sich der Start erst mal verzöget. Gut für uns, so konnten wir alle noch mal in Ruhe aufs Töpfchen und noch was trinken. Ca. 45 Minuten später waren alle anwesend und bereit und wir hätten starten können. Hätten! Erst mal auf Autos verteilen, die mit Kostümen für den Auftritt, mit Übernachtungsklamotten, Bettzeug, Hexenbesen und dem obligatorischen Sekt ziemlich voll gepackt waren. Wir wollten schon losfahren, als man überlegte, dass man ja noch tanken fahren könnte (dieses Spiel kennt man noch von der Fahrt nach Dansweiler). An der Tankstelle angekommen, überkam Antje, Tanja und Andrea die Lust auf einen Kaffee. Gut, dass es da so was gibt. Dieses Mal wurde der sogar getrunken und nicht auf eine Hose geschüttet.
Irgendwann waren wir dann endlich soweit und konnten fahren! Unterwegs dann noch ein viertes Auto eingesammelt und ab nach Aschfeld, um vor der Sitzung noch mal auf der Bühne proben zu können!
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Die Sitzung – übrigens die Erste des Aschfelder SV – war perfekt geplant. Ein minutengenauer Ablaufplan für die Verantwortlichen, große Umkleidekabinen, auch zeitlich passend verteilt, ein Aufenthaltsraum neben dem Saal, von dem aus man über einen Fernseher den Ablauf der Sitzung verfolgen konnte und somit wusste, wann man dran ist. Das, was wir vor und nach dem Auftritt vom Programm mitbekommen haben, war ganz toll. Dann waren wir endlich dran. Alles hat gut geklappt und das Publikum war begeistert!
Die Nacht oder Was davon übrig war
Gegen 3 Uhr morgens waren wir dann wieder glücklich und zufrieden (und müde) im Hause Staat angekommen. Alles fand sich in der Küche ein. Noch eine Kleinigkeit essen (jetzt ging’s ja wieder), noch ein Schlückchen Sekt und andere nette Sächelchen (auch für die, die vorher nicht durften) und ein bissi quatschen! Dann kam Günter auf die Idee, dass wir ja noch die Aufnahme vom Auftritt anschauen könnte. Fein … nach kleinen technischen Problemen, von Günter souverän gelöst, war’s dann soweit. Aufnahme ist gut geworden.
Inzwischen war es 4 Uhr und Eva und Brigitte verkrümelten sich in den ersten Stock zum pennen. Wir anderen haben tapfer durchgehalten, noch eine ganze Stunde. Dann ging der Run auf die Schlafsäcke los ... Einiges Gewurschtel und Geräume später waren wir fast soweit. Leider war das Licht an und Andrea kam nicht an den Schalter – es sei denn, man wäre aufgestanden. Doofe Idee. Also lautes Rufen nach Trixi, die musste dann kommen und uns das Licht ausknipsen. Dann war’s zu warm, also wieder Trixi rufen, damit sie die Tür anlehnt. Nun waren aber die Isomatten zu unbequem, andere sahen netter aus und damit die liebe Trixi nicht im Dunkeln über uns gleichmäßig im Raum verteilte Pennhauben klettern musste, wurde großzügigerweise getauscht. Also wieder Geräume und Gewurschtel. Dann ein „Au“ – Tanja lag unterm Tisch und hatte sich den Kopf gestoßen. Also – alle Matten und Schlafsäcke ein paar Zentimeter verrückt, so ging das besser. Und wieder das gleiche Spiel: In den Schlafsack wurschteln, bequem hinlegen usw. usw. Kaum lagen wir, ging das Gegacker los. Leisere Rufe nach Trixi, einfach mal so und weiteres Gegacker. Bis Günni ein Machtwort sprach und an die Tür hämmerte (pft – ganz schön frech).
Die rote Laterne hatten in dieser Nacht eindeutig Silvia, Trixi und Günter ... es muss gegen 7 Uhr gewesen sein, bis sie ins Bett bzw. den Schlafsack gekrochen sind. WANN dann der oder die erste wieder aufgestanden ist, ist nicht überliefert. Gegen 10 Uhr jedenfalls waren alle aus den Betten raus, mehr oder weniger (eher weniger) fit ... Run aufs Badezimmer und dann ... KAFFEEEEEEEEEEEE …
Neuer Tag, neuer Umzug
Nach dem Frühstück ging das Chaos wieder los. Ab in die Hexenkostüme, Sachen packen (und bitte nix vergessen), alles in diversen Autos verteilen und ab nach Karlstadt. Hier haben wir die Jungs und Mädels aus Aschfeld auf dem Umzug begleitet. Und der war groß! Sowas von groß! Keine Ahnung, wie viele Gruppen mitgelaufen sind, aber es waren doch so einige; an den Straßenrändern drängten sich die Zuschauer! Um Karlstadt rum und durch Karlstadt durch – Sightseeing at Fasching J Beim Rathaus wurde dann jede Gruppe vorgestellt – wow! Sowas kennen wir ja nun nicht.
Trotzdem waren wir nach ca. 3 Stunden froh, dass es ein Ende hatte. Der Schlafmangel zeigte doch seine Spuren. Müde, aber happy machten wir uns also auf den Weg zu unseren Autos. Unterwegs noch an einer Würstchenbude gestoppt, was gemampft (und im Café gegenüber den obligatorischen Kaffee gekauft) und dann los. Silvia und Günter sind noch geblieben, der Rest hat sich – kennen wir ja schon – in die vollen Autos gequetscht und dann ging es Richtung Hessen. Gut war auch, dass es die Erfindung diverser Energy Drinks gibt – die haben ein bisschen geholfen!
Helau!
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